Am 20. Mai 2004 feiert Malawi mit seinen dritten Parlamentswahlen 10 Jahre Demokratie. Die Wahlen werfen jedoch die Frage auf, inwieweit der Demokratisierungsprozess diese Südafrikanische Nation erreicht hat. Während Bingu Wa Mutharika von der führenden Allianz ins Amt eingewiesen wird, protestieren die Menschen Malawiens gegen das Ergebnis dieser Wahlen auf der Straße; ein seltenes Ereignis in einem der friedlichsten Länder dieses Kontinents. Mindestens sechs Personen, unter ihnen auch ein sechsjähriges Mädchen, werden Berichten zufolge von Polizeieinheiten getötet. Internationale Beobachter stellen „ernsthafte Unregelmäßigkeiten“ innerhalb des Prozesses fest. Die Brasilianische Reporterin Mirella Domenich und der Deutsche Filmemacher H.-Christian Goertz sind zwei Monate vor dem Wahltag bis zur Amtseinführung Zeugen dieses Wahlprozesses, um „The Making of a President“ zu produzieren. Mehr als nur eine Aufzeichnung für die Nachwelt und Anklage gegen Menschenrechtsverletzungen veranschaulicht dieser Dokumentarfilm mit exklusivem Filmmaterial von einem unvoreingenommenem Standpunkt aus den Erfolg und das Fiasko dieser Wahlen.
Geschichte kann man nicht löschen.
Militair Veteranen bereiten sich auf die Ankunft des Präsidenten vor.
Die Ankunft ist besonders auch für die Schulkinder eine willkommene Abwechslung.
Nicht allzu viele Ausländer reisen durch die entlegenderen Gebiete von Malawi...
... besonders nicht in einem Gefährt wie diesem.
Ein Baby mit ihrer Mutter warten auf die monatliche Zuteilung der Essensration.
In einer jungen Demokratie wie Malawi ist der Wahlgang weiterhin etwas besonderes.
Nachdem man 48 Stunden auf die Verkündung der Wahlresultate gewartet hat ...
... bringen die Leute ihre Frustration auf die Straße.
Präsident Mutharika und Dr.Muluzi bei der Inaugurations-Zeremonie in Blantyre.
Die NRO Cilic verbündet sich mit Minibus Media um den Dokumentarfilm fertig zu stellen.