WahleninMosambik
Und der Kampf geht weiter…

Im Jahre 2004 der Mosambikanischen Präsidentschaftswahlen produzierte Minibus Media den Dokumentarfilm „And the struggle still continues…Und der Kampf geht weiter...“.
Die Geschichte wird aus der Perspektive der Brasilianischen Reporterin Mirella Domenich erzählt, die bereits zuvor in Mosambik als Voluntärin gearbeitet hat.
Einem Land, das ähnlich wie Brasilien, auch von Portugal kolonialisiert wurde und folglich viele kulturelle Gemeinsamkeiten teilt. Während der Vorbereitungen der dritten Parlamentswahlen reist sie durch das Land - Die Kandidaten versprechen Wechsel, obwohl das Land sich wirtschaftlich nicht selbst erhalten kann: 60% des Staatshaushaltes wird von ausländischen Geldgebern aufgebracht. Und genau diese Geldgeber behaupten nun, dass die Wahlen manipuliert werden könnten.
Mirella hat viele Zweifel; in wie fern werden diese Wahlen tatsächlich etwas für die Menschen bewirken können, die es am nötigsten haben?
Sie besucht die Waisenkinder, mit denen Sie zuvor in Beira gearbeitet hat und begleitet drei Jugendliche, um mit Ihnen die Büros der wichtigsten politischen Parteien zu besuchen. Dort gibt es eine Vielzahl von Argumenten, warum diese neue Generation für die jeweiligen Parteien stimmen sollte. Vor Ort erkennt sie, dass die Jugendlichen recht wenig von der Geschichte Ihres eigenen Landes wissen und trifft auf eine weitere Erkenntnis.
Und der Kampf geht weiter…


Frelimo-Unterstützer feiern die Ankunft des Präsidenten A.Gebuza im Machava Stadium.
Offizielle Wahl-Poster sind außerhalb der Hauptstadt Maputo's äußerst selten zu finden.
Nach 7 Wochen gelingt es uns letztendlich das bekannte " Mural da Revolução" zu filmen.

Malangatana's historisches Kunstwerk ist ca.10 Km außerhalb des Stadtzentrums zu finden.
A.Dhalkama wendet sich während einer Wahlkampfkundgebungen an seine Zuhörer.
Besonders in der nördlichen Provinz Beira gibt es noch viele Renamo-Anhänger.
Dhaklama Unterstützer zeigen ein starkes Durchhaltevermögen beim Rufen von Parolen.
Der dritte Präsidentschaftskandidat C. Reis auf dem Rückweg zu seinem Wohnsitz.
Frelimo Unterstützer bei der Einübung von Tanzformationen.
Sozialistische Slogans werden beim Wahlkampf selbst heute noch gerne benutzt.